Seltene Wintergäste

Auch in diesem Jahr überwintert ein Trupp Gänsesäger bei uns. (Foto: Ute Wild)
Auch in diesem Jahr überwintert ein Trupp Gänsesäger bei uns. (Foto: Ute Wild)

Im Naturschutzgebiet „Büg“ und im Zufluss  zwischen Kläranlage Forchheim und  Europakanal  fühlen sich die tauchenden Entenvögel  in dem etwas erwärmten Wasser wohl. Sie leben und brüten den Sommer über in Island, Skandinavien, Nord- Großbritannien und das nördliche Eurasien und kommen im Winter nach Mitteleuropa bis zur Adria.

Der Gänsesäger ist ein Süßwasservogel und frisst kleine Fische. Es spricht für die Wasserqualität unserer Gewässer, wenn er zu uns kommt, denn er muss beim Jagen des Fisches gut sehen können.

Gänsesäger ♀ (Foto: Th. Bergmann)
Gänsesäger ♀ (Foto: Th. Bergmann)

Charakteristisch für ihn ist der Haken am Ende seines Oberschnabels und, was namengebend war, die sägezahnartig ausgebildeten Kanten des Schnabels. Damit kann er seine glitschige Beute gut festhalten. Es lohnt sich nach ihnen Ausschau zu halten, denn Gänsesäger haben jetzt ihr Prachtkleid angelegt.

Gänsesäger ♂ (Foto: Th. Bergmann)
Gänsesäger ♂ (Foto: Th. Bergmann)



Der Erpel, etwa so groß wie eine Stockente, schwarz weiß mit schwarzgrünem, rundem  und das Weibchen mit braunem Kopf.

Bericht: Ute Wild

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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