Zu den Örtelberg Weihern und der Lichteneiche

Grünspecht (Foto: Alexander Brehm)
Grünspecht (Foto: Alexander Brehm)

45 verschiedene Vogelarten konnten die Teilnehmer der Exkursion zu den Spechten und Wasservögeln in der Lichteneiche und an den Oertelbergweihern in Forchheim beobachten. Bei schönstem Frühlingswetter führten die LBV`ler 37 Naturinteressierte in die erwachende Natur.

 

Alle Spechtarten, sogar den seltenen Schwarzspecht, konnte man im Mischwald der Lichteneiche, deren Waldboden mit weißen Buschwindröschen übersät war, entdecken. Zur Freude der teilnehmenden Kinder, ließen sich viele der großen Graureiher in den Baumwipfeln sehen und es lagen auch schon Eierschalen von geschlüpften Jungen am Boden, die als Trophäen mit nach Hause genommen werden konnten. An den Örtelberg-Weihern ließen sich, unter anderem, seltene Vögel wie die Wasserralle, das Blaukehlchen, zwei Wasserläufer und die Rohrweihe bewundern.

 

Leider war kein Eisvogel zu finden. Gerhard Raab, Eisvogelspezialist des LBV, vermutete, dass der kalte Winter mit den geschlossenen Eísdecken auf Flüssen und Seen viele Opfer unter diesen Vögeln gefordert hat. Da sie aber eine große Reproduktionsrate haben - sie brüten bis zu dreimal in einer Saison, manchmal auch paralell - werden die verbliebenen Eisvögel für genug Nachwuchs sorgen. Man wird, nächstes Jahr bei einer schönen Exkursion, den Erfolg überprüfen können.

 

Bericht: Ute Wild

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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