Hirschkäfer und Pirol beobachtet

Aufmerksame Zuhörer (Foto: Ute Wild)
Reuther Hänge Forchheim

Die Exkursion der Kreisgruppe Forchheim des Landesbund für Vogelschutz auf den von Bebauung bedrohten „Reuther Hängen“ in Forchheim brachte eine große Ausbeute an erhaltenswerten Schätzen der Natur. 37 naturinteressierte Bürger schlossen sich Helmut Schmitt an. Nach drei Stunden Spaziergang waren alle von der Schönheit der Landschaft, des Rundumblickes und dem Naherholungswert des Gebietes für die Allgemeinheit überzeugt. Der Verlust durch Bebauung wurde augenscheinlich.

 

Neben der 38 verschiedenen Vogelarten, die im Gebiet verhört oder gesehen wurden, machte Helmut Schmitt auf den Wert der Wiesen und der alten Bäume in den Streuobstgärten für die Tierwelt aufmerksam. Das Zusammenspiel in der Natur ist hier intakt, so dasauch seltene Arten, wie Pirol, Gartenrotschwanz und Neuntöter noch beobachtet werden konnten.

 

 

Hirschkäfer (Foto: Ute Wild)
Hirsckäfer

Den Höhepunkt der Exkursion stellte der Fund eines Hirschkäfer-Männchens dar. Das seltene, auf der sog. „Roten Liste“ als „stark gefährdet“ verzeichnete Tier, fühlt sich auch auf den Reuther Hängen wohl und weiß noch nichts von seiner Gefährdung.

 

Bericht: Ute Wild

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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